Add-on Akquisitionen – eine Akquisitionsstrategie für Unternehmen

Bildquelle: Karin Jung_pixelio.de

Bildquelle: Karin Jung_pixelio.de

Die Bezeichnung Add-on lässt sich übertragen übersetzen, indem man aus den englischen Wörtern „to add“ (zu Deutsch: anhängen) und „on“ (zu Deutsch: auf) den deutschen Begriff Erweiterung herleitet, der in verschiedenen Bereichen Anwendung findet. Die so bezeichnete Akquisitionsstrategie ist allerdings nicht unumstritten.

Add-on – Erweiterung
Im IT-Bereich wird Add-on verwendet, wenn bereits vorhandene Hard- oder Software mit zusätzlichen Modulen funktional ergänzt wird. Dabei wirkt sich ein Add-on nicht auf das zugrunde liegende System aus und kann ohne Probleme auch wieder entfernt werden. Diese grobe Beschreibung lässt sich auch auf die Wirtschaft übertragen, in der Add-on Akquisitionen ein probates Mittel darstellen, das eigene Unternehmen zu vergrößern oder zu stärken, indem passende Erweiterungen durch Ergänzungskäufe realisiert werden. Auch hier gilt, dass das eigentliche System, also das bestehende Unternehmen, sich nicht grundlegend ändert oder vom Zukauf abhängig ist. Es handelt sich bei Add-on-Akquisitionen also bevorzugt um Unternehmenserweiterungen, die zur Konsolidierung des Wachstums oder Diversifizierung gedacht sind.

Nicht jede Erweiterung ist sinnvoll
Wird diese Akquisitionsstrategie sinnvoll eingesetzt, kann ein Unternehmen zum einen seine Wertschöpfungskette erweitern, seine Bilanzstruktur verbessern und sein organisches Wachstum beschleunigen. Die somit erreichte Verbesserung in der Wettbewerbsposition sollte sich aber nicht negativ auf das Profil und die grundlegende Strategie auswirken, sondern diese optimieren. Dabei sind Grenzen zu beachten, um Add-on Akquisitionen zum Erfolg zu führen. Beispielsweise macht es keinen Sinn, seine eigene Konkurrenz aufzukaufen und damit das Bundeskartellamt auf den Plan zu rufen. Die Zukäufe sollten so zum eigenen Unternehmen passen, dass zum einen die Integration des neuen Geschäfts- oder Unternehmenszweiges erfolgen kann, was bei einem sehr schnellen oder sprunghaften Wachstum schwierig ist, und zum anderen das eigene Geschäftsfeld nachhaltig vergrößert oder diversifiziert wird. In jedem Fall stellt ein Unternehmenszukauf eine Herausforderung für das Management dar, das die Symbiose effektiv umsetzen muss.

Gekauftes Wachstum – Add-on Akquisitionen
Add-on Akquisitionen befassen sich mit Unternehmenserweiterungen durch passende Zukäufe, die die Marktposition und die Bilanzstruktur verbessern, durch Synergien das Unternehmenspotential erhöhen und das Wachstum beschleunigen sollen. Diese Strategie kann zur Konsolidierung oder Diversifizierung von Unternehmen angewendet werden, um Wachstum auch in problematischen Zeiten zu generieren oder sich international aufzustellen. Unterstützung bei Fragen von Unternehmensentwicklung und bei Add-on-Akquisitionen leistet zum Beispiel die ALSTIN GmbH aus der Carsten Maschmeyer Group.

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.0/5 (2 votes cast)
Add-on Akquisitionen – eine Akquisitionsstrategie für Unternehmen, 4.0 out of 5 based on 2 ratings
Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.