Gut versichert: so wichtig ist der Berufsunfähigkeitsschutz

Bildquelle: Ulrich C. Leopold_pixelio.de

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Experten rechnen die Berufsunfähigkeitsversicherung zu den wichtigsten Policen überhaupt. Das Risiko, aufgrund von gesundheitlichen Problemen den bisherigen Beruf nicht mehr in vollem Umfang ausüben zu können, ist hoch. Doch Personen, die seit dem 1. Januar 1961 geboren wurden, erhalten eine staatliche Erwerbsminderungsrente in voller Höhe erst, wenn sie weniger als drei Stunden am Tag arbeiten können. Wer diese Bedingung nicht erfüllt, steht vor dem finanziellen Ruin, es sei denn, er hat eine private Versicherung gegen Berufsunfähigkeit in ausreichender Höhe abgeschlossen.

Am besten in jungen Jahren abschließen

Eine Versicherung gegen Berufsunfähigkeit stellt sicher, dass der bisherige Lebensstandard annähernd aufrecht erhalten werden kann, wenn der Versicherte durch einen schweren Unfall oder eine chronische Krankheit nicht mehr in seinem erlernten Beruf tätig sein kann. Die Berufsunfähigkeitsversicherung zahlt dann eine monatliche Rente, um den Ausfall des Gehalts zu kompensieren. Der Kostenbeitrag zu einer BU ist nicht gering, je nach ausgeübtem Beruf und Lebensalter fallen jährliche Kosten zwischen mindestens 600 bis weit über 1000 Euro an. Fachleute empfehlen, dass Verbraucher möglichst schon als Berufsanfänger eine BU abschließen. In der Regel sind die Beiträge dann geringer als bei späterem Eintritt. Darüber hinaus ist das Risiko, von der Versicherungsgesellschaft im Rahmen der Gesundheitsprüfung wegen einer Vorerkrankung abgelehnt zu werden, bei jungen Leuten wesentlich geringer.

Kriterien für die Auswahl einer Versicherung

Aufgrund der langen Laufzeit und der hohen jährlichen Beiträge sollte eine BU-Versicherung mit viel Sorgfalt ausgewählt werden. Im Internet veröffentlichen zahlreiche Infoportale, wie beispielsweise www.berufsunfaehigkeitsversicherung-tipps.de, ausführliche Hintergrundinformationen, die verschiedene Policen miteinander vergleichen. Dabei sollten Verbraucher nicht nur auf das Verhältnis zwischen gezahltem Kostenbeitrag und im Versicherungsfall gewährten Leistungen achten, sondern auch auf die Gestaltung der Vertragskonditionen. So sollte der Versicherungsvertrag keine Klausel zur abstrakten Verweisung enthalten, mit der dem Versicherten die Leistung verweigert werden kann, wenn er im Versicherungsfall einen ähnlichen wie den bisherigen Beruf ausüben kann. Darüber hinaus ist es sinnvoll, einen Vertrag mit dynamischer Erhöhung von Beiträgen und Versicherungsleistungen abzuschließen, so dass die Geldentwertung durch Inflation ausgeglichen wird.

Bei Versicherungen Prioritäten setzen

Viele Verbraucher besitzen Versicherungspolicen, die nicht unbedingt erforderlich sind. Hier besteht oft erhebliches Einsparungspotential, so dass die hohen Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung zumindest zum Teil durch die Kündigung entbehrlicher anderer Versicherungen aufgebracht werden können.

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