Neue Zeiten für Bücher

Bildquellenangabe: venimo / shutterstock.com

Die Geschichte der modernen E-Book Reader begann 1990 mit dem Sony Data Discman. Für dieses Gerät, das wenig Ähnlichkeit mit den heutigen Readern aufweist, wurden hauptsächlich Nachschlagewerke produziert. Ende 2003 wurde dann von Studenten die Idee entwickelt Mobiltelefone als Lesegeräte einzusetzen.

Jetzt war der Weg zum richtigen E-Book Reader nicht mehr weit. Das erste Gerät mit echter E-Ink Technik wurde wiederum von Sony entwickelt. Viele Firmen versuchten sich von da an am Thema und mittlerweile sind so viele verschiedene Geräte erhältlich, dass sich das Vergleichen durch einen E-Book Reader Test wirklich lohnt.

E-Ink oder Tablet?

Die bekanntesten Marken sind der Kindle in seinen verschiedenen Ausführungen: Kindle, Kindle Paperwhite und Kindle Fire. Darüber hinaus gibt es den Kobo Glo und den Kobo Aura und ‘hauseigene’ Reader von verschiedenen Buchhändlern wie Thalia und Weltbild, aber auch Sony ist wieder mit dabei. Außerdem sind die neuen Tablett-PCs auch als Reader nutzbar.

Das klassische E-Ink Gerät überzeugt aber immer noch. Hier wird die Darstellung der gedruckten Schrift auf sogenanntem elektronischem Papier nachempfunden. Diese Geräte verfügen ursprünglich nicht über eine eigene Lichtquelle, sondern haben ein mattes Display das auch bei Sonnenlicht gut zu lesen ist. Die Darstellung auf E-Ink ist zur Zeit immer noch meist schwarz-weiß und die Geräte eignen sich nur zur Wiedergabe von Magazinen und Büchern.

Die neueren Geräte, wie der Kobo Glo oder der Kindle Paperwhite, verfügen über ein beleuchtetes Display, das auch das Lesen im Dunklen mittels hinterlegten LCDs möglich macht. Ein zusätzlicher Komfort, der die Leselampe erspart.

Der Kindle Fire zum Beispiel und andere LCD basierte Tablett-PCs erfüllen ebenfalls die Funktonen des E-Book Readers. Allerdings haben sie eine farbige Darstellung und können auch Filme oder Musik abspielen, verfügen über viele weitere Optionen und sind Multi-Funktions-Geräte.

Vorteile des E-Ink und einzelner Geräte

Alle E-Book Reader sind klein und leicht. Gut zu transportieren und im Gegensatz zum Platzverbrauch den Bücher in Regalen haben, sehr kompakt. Die Akkus der reinen E-Ink Geräte zeigten sich im Vergleich als ausgesprochen langlebig. Die Darstellung ist augenfreundlich und man ermüdet beim Lesen nicht so leicht.

Der Kindle Paperwhite ist eines der am häufigsten verkauften Geräte. Er kann über 1000 Bücher speichern und neben dem mobi-Format von Amazon auch noch andere Datei-Arten wiedergeben.

Der Kobo Glo ist dem Kindle Paperwhite aber hart auf den Fersen. Seine Leistungen beeindrucken ebenfalls. Er speichert 1000 Bücher und gibt mobi, PDF und ePub wieder – letzteres kann der Paperwhite leider nicht. Als kleines Extra hat der Kobo Glo auch noch eine Notizfunktion und ein paar Spiele.

Quelle: http://test-ebookreader.de/was-ist-ein-ebook-reader/

VN:F [1.9.22_1171]
Rating: 4.0/5 (1 vote cast)
Neue Zeiten für Bücher, 4.0 out of 5 based on 1 rating
Both comments and pings are currently closed.

Comments are closed.