Von der Finanzkrise betroffen – was tun?

Bildquellenangabe: Uwe Schlick/pixelio.de

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Die finanzielle Situation eines jeden Menschen kann sich in der heutigen Welt schnell wandeln. Doch wenn das Geld immer knapper wird und kein Ende in Sicht ist, ist dennoch nicht alles verloren. So gilt es, einen kühlen Kopf zu bewahren und die Stellen anzulaufen, die fachkundige Unterstützung bieten können.

Der fatale Griff zum Kredit

Schnelle Hilfe bei drohender oder bereits geschehener Verschuldung gibt es nicht. Der häufig angewendete Versuch, sich mit einem Kredit über Wasser zu halten, bringt zwar kurzfristige Erleichterung, verschlimmert die Gesamtsituation auf Dauer aber immens. Dies kann den Abwärtstrend bis in die Privatinsolvenz verschlimmern. Wenn die Kreditsumme schneller verbraucht ist, als der Kreditnehmer sie abbezahlen kann, haben sich neue Schulden angehäuft, mit denen zuvor nicht gerechnet wurde und schon wächst der Schuldenberg. Was hierbei ebenfalls häufig vergessen wird, sind die Zinsen, die die betreffende Bank für die Vergabe des Kredits verlangt. Letztlich hat der Verbraucher mit einem solchen Notfallkredit das Problem nicht nur verlagert, sondern noch verschlimmert.

Wer hilft bei roten Zahlen?

Ist die eigene Verschuldung ein unumstößlicher Fakt und hilft selbst striktes Sparen nicht mehr aus den roten Zahlen, sollte der Weg zur Schuldnerberatung gegangen werden. Hier kümmert sich ausgebildetes Fachpersonal um die finanzielle Situation und sucht gemeinsam mit dem Schuldner einen Weg aus der eigenen Krise. Häufig geraten Schuldner in verfahrene Situationen, wenn sie sich über Ausgaben und Einnahmen nur wenig Gedanken gemacht oder ihre Ersparnisse an der falschen Stelle investiert haben. Diese Knackpunkte gilt es zu entschlüsseln und wenn möglich zu beheben. Weitere Informationen bietet die Schuldnerberatung in Berlin.

Erst denken, dann anlegen

Der Weg in die Schuldenfalle ist schnell gegangen. Oft jedoch hilft es, mit Sinn und Verstand an finanzielle Belange heranzugehen, um sichere Geldanlagen von unsicheren Angelegenheiten zu unterscheiden. Ist trotz aller Vernunft ein Abwärtstrend erkennbar, sollte der erste Weg nicht der zum Kreditgeber sein, sondern vielmehr zu jemandem, der sich mit der Beseitigung der verfahrenen Situation auskennt.

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