Warenim- und Export – Zollbestimmungen für Unternehmen

Bildquellenangabe: rudolf ortner  / pixelio.de

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Immer mehr Unternehmen möchten sich nicht auf die Absatzmärkte im eigenen Herkunftsland verlassen. Auch werden Dienstleistungen und Verbrauchsmaterialien immer öfter aus dem Ausland bezogen. Ohne die Kenntnisse der zollrechtlichen Bestimmungen kommt heute kaum noch eine größere Firma aus. Der Ausweg: Zollagentur beauftragen – Die Abläufe der Verzollung den Experten überlassen. Diese finden Sie zum Beispiel auf http://de.porath.com/.

Was muss beim Import und Export beachtet werden?

Die ersten Unterschiede bei den Zollbestimmungen ergeben sich schon aus der Frage, ob es sich um ein zur EU gehöriges Land handelt oder nicht. Eine weitere Differenzierung der Abläufe erfolgt in Abhängigkeit davon, ob es ein Direktexport und Direktimport ist oder ob die Lieferung über ein Drittland erfolgt. Vor allem die Fakten rund um die Entrichtung der Verbrauchssteuer nach der EU-Richtlinie 2008/118/EG müssen dabei beachtet werden. Sie regeln sehr konkret, in welchen Fällen diese Steuer anfällt und von welchem Beteiligten sie an den Fiskus gemeldet und abgeführt werden muss. Bei innereuropäischen Lieferungen gibt es einige Erleichterungen. Mit vielen Staaten außerhalb der EU sind individuelle Länderabkommen zum Umgang mit der Steuerpflicht geschaffen worden. Sie regeln auch, mit welchen Begleitpapieren eine Sendung versehen werden muss.

Gibt es Unterschiede nach der Art der Waren?

Besonders strenge Regelungen für private und gewerbliche Importe und Exporte gibt es bei alkoholhaltigen Getränken sowie bei Tabak. Die dafür geltenden Bestimmungen finden sich im TabStG (Tabaksteuergesetz), im SchaumwZwStG (Schaumwein- und Zwischenerzeugnissteuergesetz) sowie im BierStG (Biersteuergesetz) und im BranntwMonG (Branntweinmonopolgesetz). Auch für die Ein- und Ausfuhr von Kaffee gelten individuelle Regelungen nach der KaffeeStV (Kaffeesteuerverordnung). Unternehmen müssen sich als Versender einem Registrierungsverfahren bei der Zollverwaltung unterwerfen, nach dessen Abschluss eine Erlaubnis erteilt wird. Diese Zulassung bekommen nur Unternehmen und Personen, bei denen die sogenannte „steuerliche Unbedenklichkeit“ festgestellt wurde. Sie müssen zur Erteilung der Erlaubnis eine Sicherheitsleistung erbringen.

Welche Schlussfolgerung sollte man als Unternehmer ziehen?

Die Zollbestimmungen für gewerbliche Sendungen ins oder aus dem Ausland sind sehr komplex. Wer hier Fehler ausschließen möchte, sollte sich an einen fachkundigen Dienstleister wenden. Das gilt nicht nur für die Abwicklung der Sendung selbst, sondern auch für den Umgang mit den dazu erforderlichen steuerlichen Meldungen.

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